4. Schulweite Einstellungen hinterlegen¶
Vieles, was jede Lehrkraft sonst einzeln einstellt, können Sie einmal zentral für die Schule vorgeben. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert vor allem, dass am Ende des Schuljahres uneinheitlich gerechnet oder unterschiedlich streng genehmigt wird.
Diese Einstellungen sind schulweit hinterlegt und bleiben über das Schuljahresende hinaus bestehen. Sie müssen sie also nicht jedes Jahr neu setzen – ein Blick zum Schuljahresstart genügt, ob sie noch zu Ihrer Schule passen.
Sie finden sie gebündelt unter Schuleinstellungen.
Abwesenheiten¶
Der lohnendste Hebel: Wenn einfache Fälle automatisch durchlaufen, bleibt im Sekretariat deutlich weniger Klickarbeit übrig.
- Automatisch genehmigte Abwesenheiten – legen Sie fest, welche Meldungen der Eltern ohne weitere Prüfung genehmigt werden.
- Abwesenheitsarten – welche Arten Ihre Schule unterscheidet und wie sie in die Fehlzeiten einfließen. Hier trennen Sie auch Fehlzeiten von Beurlaubungen.
- Zeiten für Fehlzeitenberechnung – die Zeitfenster, aus denen sich ganze und halbe Fehltage ergeben. Für Grundschulen ohne Nachmittagsunterricht gilt hier etwas anderes als für Mittelschulen.
- Begründungen bei Abwesenheiten und Hinweis zur Attestpflicht – was Eltern angeben müssen und worauf sie hingewiesen werden.
Noten¶
Damit die Notenberechnung schulweit gleich funktioniert, geben Sie die Struktur zentral vor:
- Schulweite Notenbereiche vorgeben – nötig, sobald mehrere Lehrkräfte Proben für dasselbe Fach anlegen. Ohne zentrale Bereiche legt jede Person eigene an (etwa dreimal Mündlich), und die Berechnung stimmt nicht mehr. Angelegt werden sie unter Verwaltung / Noten / Schulweite Notenbereiche.
- Notenschlüssel vorgeben – Lehrkräfte werden dann darauf hingewiesen, wenn sie einen abweichenden Schlüssel verwenden.
Vor der ersten Probe erledigen
Diesen Punkt sollten Sie vor den ersten Leistungserhebungen abhaken. Nachträglich müssen bereits erstellte Proben einzeln auf den schulweiten Bereich umgestellt werden – und bereits freigegebene Proben müssen dafür erst zurückgezogen werden.
Wie sich Bereiche und Gewichtungen auf die Note auswirken, ist unter Berechnung der Note mit Beispielen erklärt.
Zeugnisse¶
Die Zeugniseinstellungen lassen sich schulweit und abweichend je Jahrgangsstufe setzen – vom Schulnamen am Zeugniskopf bis zu bundeslandspezifischen Vorgaben. Zum Schuljahresstart genügt eine Sichtprüfung; die Feinarbeit hat bis zur Zeugniszeit Zeit.
Zugriff und Sicherheit¶
Unter Zugriff & Sicherheit regeln Sie, was das Kollegium darf. Zwei Punkte sind zum Schuljahresstart besonders relevant:
- Manuelles Erstellen von Schülern – wenn Sie mit Import arbeiten, können Sie das Anlegen von Hand einschränken und damit Duplikate vermeiden.
- Kursbelegung verändern und Kursnamen bearbeiten – legt fest, wie viel Lehrkräfte selbst an den importierten Kursen ändern können.
Ausführlich nachlesen¶
- Schuleinstellungen – Überblick über alle zentralen Einstellungen
- Kommunikation & Abwesenheiten
- Freigegebene Proben
- Förderunterricht und AGs